Selbstverwirklichung, Selbstdarstellung oder Informationsvermittlung?
Bereits seit einigen Monaten spiele ich mit dem Gedanken, auf dem www eine Spur zu hinterlassen. Nur ist es so, dass diese Spuren so zahlreich sind und sich niemand wirklich dafür interessiert. Warum also? Weshalb?
Inhalt, ja, aber welchen? Familie, Erziehung, Religion, Umwelt, Sprachen, Poesie, Politik?
Zur Verständigung der Welten beitragen.
Und einfach drauflos schreiben.
Perfektionismus anstreben, stundenlang, und doch niemals erreichen.
Ein Kommentar, eine Kolumne, etwas Persönliches?
Persönlich ja, aber dann doch in Grenzen.
Ein Roman?
Wozu?
Es bleibt eine unbändige und ungebändigte Lust zu schreiben. Ohne nachzudenken.
Nein, das ist nicht gut – kann nicht gut sein. Korrigieren, überarbeiten.
Und wer soll denn das lesen?
Diejenigen, die wie ich, eigentlich etwas Besseres zu tun hätten, sich aber nicht dazu aufraffen können, vor dem Computer sitzen bleiben, auf der unendlichen Suche nach – wonach überhaupt? News, dem Sinn des Lebens, Ablenkung, einer guten Story, Trost (ganz nach dem Motto, den andern geht’s genauso)?
Wer schreibt, gibt immer etwas von sich preis – bewusst oder unbewusst. Trifft eine Auswahl. Wahl der Themen, Wörter, Quellen.
Es bleibt die Frage des Sinns und Zwecks. Informationen vermitteln, Mentalitäten aufrütteln, Sprache prägen, ein Lächeln entlocken oder sich intellektuell austoben und Anerkennung suchen? Oder ein bisschen all das?
08.11.2009
Mashallah! Möge Allah Dich segnen Schwester, amin.
Grüsse einer weiteren Schweizer Muslima, alhamdulillah! Wir werden immer mehr